Chargen/SB

 

Sachbearbeiter

EDV: Seit Beginn des Jahres 2005 wurde die Verwaltungssoftware “Notruf 122” durch
das Programm  FDISK ersetzt. FDISK bedeutet Feuerwehrdateninformationssystem und Katastrophenschutzmanagement. Es wird jetzt online, also über das Internet, gewartet.


ATEMSCHUTZ: Für eine erfolgreiche Brandbekämpfung ist heute die Verwendung von modernen Atemschutzgeräten Voraussetzung. Vorwiegend sind Pressluftatmer im Einsatz. Diese Geräte bedürfen einer ständigen Überprüfung und Wartung. Weiters fällt die Durchführung von Atemschutzgeräteträgerlehrgängen, bei dem junge Feuerwehrmitglieder ausgebildet werden, in das Sachgebiet. 


AUSBILDUNG: Die Ausbildung ist ein wesentlicher Teil des Feuerwehrmannes. Ohne dieser Ausbildung könnten die Feuerwehren keine so professionelle Arbeit verrichten.

Schon kurz nach dem Beitritt zur Feuerwehr haben alle eine Grundausbildung in der eigenen Feuerwehr zu absolvieren. Hier lernen sie den Umgang mit jenen Geräten, die sie zukünftig bedienen können müssen. Neben dieser Ausbildung erhalten sie auch Informationen über das Feuerwehrwesen, den Atemschutz, die Erste Hilfe, und Hinweise zum Löschen von Bränden und bei Menschenrettungen.


FEUERWEHRMEDIZINISCHER DIENST: Zu den Aufgaben des Feuerwehrmedizinischen Dienstes zählen u.a. die Instandhaltung und Erneuerung der eigenen Erste Hilfe- und Sanitätsausrüstung, die Betreuung verletzter Feuerwehrmänner und anderer Personen bis zum Eintreffen der Rettung.

Weiters die Organisation von Schulungen und Übungen, auch mit den Rettungsorganisationen, sowie die Sicherstellung der Einsatzhygiene und die Atemschutzuntersuchungen.


NACHRICHTENDIENST: Der Nachrichtendienst ist bei den Freiwilligen Feuerwehren nicht mehr wegzudenken. Ohne Kommunikation ist ein koordiniertes Vorgehen der Feuerwehren am Einsatzort kaum möglich. Waren es in früheren Zeiten die Melder, die Nachrichten übermittelten, sind es heute die Funker, die die Nachrichtenübermittlung im Einsatz- und Übungsdienst durchführen. Kurz gesagt, wird der Funk zur schnellen drahtlosen Verständigung in fast allen Bereichen im Feuerwehrdienst eingesetzt. Eine Einsatzführung ohne Funk ist heute undenkbar. 


WASSERDIENST: Der Wasserdienst ist ein “alter” Bereich des Feuerwehrwesens und knüpft an die zum Teil schon in der Gründungszeit ausgeübte Wasserwehrtätigkeit an. Hilfe bei Hochwässern, Sportbootunfällen und Ölaustritten ist hier zu leisten.

Ebenso gehört die Rettung von Menschen und die Bergung von Gütern zu seinen Aufgaben.

Darüber hinaus gibt es Ölsperren, Bindemittel und diverse Geräte. Fast alle Wehren an Donau und Kamp, aber auch einige Wehren des “Binnenlandes” sind mit Feuerwehrzillen ausgestattet.


FAHRZEUG und GERÄTEDIENST: 

 

Die Ausstattung mit vielfältigen, modernen Einsatzfahrzeugen und leistungsstarken Geräten samt umfangreichem Zubehör erleichtert heute den Feuerwehren ihre oft schwierigen Aufgaben zu erledigen. Dies zu erfüllen ist aber nur dann möglich, wenn die in den einzelnen Feuerwehren vorhandenen Geräte im Übungs- und Einsatzbetrieb auch funktionieren. Alle Geräte können ihre maximale Leistung nur dann erbringen, wenn sie entsprechend gewartet und von geschultem Personal auch richtig bedient werden.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben und zur Sicherstellung einer zweckmäßigen und einheitlichen Gestaltung wurde das Sachgebiet “Fahrzeug- und Gerätedienst” eingerichtet.

Es ist für die Schulung und Beratung der Feuerwehrkraftfahrer, Zeug- und Fahrmeister, Maschinisten und Feuerwehrtechniker zuständig. Fortbildungskurse für technische Ausbildung werden schon seit einigen Jahren regelmäßig durchgeführt, wie die Einsatzmaschinistenausbildung.